Risiken-Komplikationen-Nebenwirkungen

Mögliche Risiken, Komplikationen oder Nebenwirkungen


Wenn man sich einer Augenlaserbehandlung unterziehen möchte, sollten trotz aller Vorteile das Auftreten möglicher Komplikationen und Nebenwirkungen nicht ausser acht gelassen werden. Seien Sie sich der Risiken bewusst. In diesem Artikel möchte ich einige der möglichen Komplikationen kurz ansprechen, damit Sie sich ein neutrales Urteil bilden können. Bedenken Sie: es ist Ihr ganz persönliches eigenes Risiko:

Lichtempfindlichkeit

Die Möglichkeit nach einer Augenlaser Operation, dass das Auge gegenüber Licht besonders empfindlich reagiert, gehört mit zu den meisten sogenannten Nebenwirkungen. Diese Lichtempfindlichkeit lässt aber gewöhnlich in einigen Tagen nach. Berühren oder reiben Sie auf keinem Fall das betreffende Auge, wenn Sie diese Nebenwirkung bei Ihnen feststellen. Dies könnte den Heilungsprozess negativ beeinflussen bzw. Ihrem Auge Schaden zufügen.

Lichteffekte Strahlenkranz

Wenn Lichteffekte ( Halos ), Streulicht um Lichtquellen ( Starbursts ), eine Blendempfindlichkeit oder sonstige Sehstörungen am Auge nach einerAugenlaserbehandlung auftreten, kann dies verschiedene Ursachen haben. Beispiele dafür können sein, wenn die Hornhautlamelle nicht richtig am Auge anliegt oder wenn sich die Pupille auf eine Größe erweitert, die über die behandelte Zone hinausgeht. Diese Komplikationen verschwinden aber meist innerhalb eines Monats nach einer Lasik Augenlaserbehandlung.

Verminderte optische Klarheit ( visual Regression )

 Selten tritt ein Verlust der optischen Klarheit nach einer Lasik-Behandlung auf. Dies ist jedoch meistens nur vorübergehend und kann sich in den ersten Monaten der Heilung bemerkbar machen. Meist wird dies durch Falten in der Hornhautlamelle verursacht und löst sich im Laufe der Heilung wieder. Frauen, die eine Hormontherapie machen, sollten sich dieses Risikos besonders bewusst sein und auf jeden Fall den Augenlaser Arzt über alle Medikamente, die sie einnehmen, vor einer Augenlaserbehandlung informieren.

Tockenes Auge

Eine der häufigsten Komplikationen bzw. Nebenwirkungen nach einer Augenlaser Behandlung ist ein trockenes Auge. Dies kann sich durch Rötung, Juckreiz, verschwommenes Sehen, Krustenbildung oder eines Fremdkörpergefühles am Auge bemerkbar machen.  Das Risiko dieser Nebenwirkung kommt nicht selten vor und hält meist drei Monate an. Behelfen kann man sich damit, dass man in das betreffende Auge regelmäßig Augentropfen gibt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Tropfen dafür geeignet sind.

Verlust der Kontrastempfindlichkeit

Der Verlust der Kontrastempfindlichkeit bedeutet, dass man evtl. einzelne Objekte nicht mehr deutlich erkennen kann. Besonders kann dies bei bestimmten Lichtverhältnissen in der Nacht auftreten. Dies bedeutet auch, dass Ihre Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt sein kann. Meist ist diese Komplikation der Kontrastempfindlichkeit nach sechs Monaten wieder verschwunden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Bitte geben Sie Ihre Erfahrungen durch einen Kommentar an unsere Mitglieder weiter!


 Mein persönlicher Rat

Es sind Ihre Augen. Seien Sie sich möglicher Risiken bewusst. Auch wenn Komplikationen oder Nebenwirkungen selten auftreten, was das Wort Restrisiko bedeuten kann, wird uns derzeit durch die havarierten Atomkraftwerke in Japan im wahrsten Sinne des Wortes “vor Augen geführt”. Wenn möglich, lassen Sie nicht beide Augen gleichzeitig lasern. Auch wenn das für Sie mehr Aufwand bedeutet. Holen Sie sich immer mindestens zwei Meinungen von verschiedenen Ärzten ein. Erst dann können Sie die Risiken richtig einschätzen.


 

 

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